Wie geht man mit Akkus und Powerbanks richtig um? 

Die meisten modernen Geräte – Smartphones, iPads, Tablets – operieren heute mit einem Lithium-Ionen (LiIon)-Akku.  Auch alle unsere Powerbanks (siehe www.sicherstadt.de/Strom) oder unsere Kurbelgeräte (z.B. das Kurbelradio SOL 1510) haben so einen Akku eingebaut. Es ist also ganz wichtig zu wissen, wie man einen Akku richtig benutzt, damit er möglichst lange richtig funktioniert und eine hohe Kapazität behält. Unten haben wir für Sie die wichtigsten Prinzipien zusammengefasst (sie sind für eingebaute Akkus in Kurbelgeräten sowie für unsere Powerbanks gültig). Diese Tipps sind für Ihre Krisenvorsorge wichtig sowie für den täglichen Gebrauch:

  1. Sie sollten den Akku nicht bei jedem Zyklus völlig ent- und dann wieder aufladen. Optimal ist es den Ladezustand des Akkus immer zwischen 20 – 80 % zu halten. Die meisten modernen Akkus sind zwar vor Tiefentladung, bzw. Überladung geschützt. Wenn Sie also Ihren Akku voll aufladen, weil Sie einfach vergessen haben ihn vom Ladekabel zu trennen, passiert nichts schlimmes. Doch diesen Regel im Hinterkopf zu haben wäre gut – Nicht von 0 auf 100 % sondern lieber von 20 % auf 80 %. Sie müssen Sich auch keine Sorgen wegen dem “Memory-Effekt” machen (wenn ich den Akku nicht voll entlade, verringert sich die Kapazität). Dies war ein Problem bei den älteren Ni-Cd Akkus, die aber mittlerweile fast nicht mehr benutzt werden.
  2. Vor allem bei einer längeren Lagerung ist es wichtig, den Akku nicht voll auf- oder entladen zu halten, sondern idealerweise auf etwas 50 % der Kapazität.
  3. Wenn der Akku fast aufgeladen ist (70, 80 % oder mehr), dann entladen Sie ihn zuerst (idealerweise auf 20 %), bevor Sie ihn wieder aufladen.
  4. Wenn der Akku fast leer ist (20 % oder weniger), dann laden Sie ihn nicht nur für eine kurze Zeit (z.B. auf 40 %), sondern bis auf 80 %.
  5. Einmal im Monat dürfen Sie den Akku dann vollständig entladen und wieder aufladen – nicht wegen der Kapazität, sondern wegen der Kalibrierung der Ladeelektronik.
  6. Akkus sollten Sie nie bei zu hohen Temperaturen (über 40 Grad) oder in direkter Sonne aufladen.
  7. Akkus sollten Sie auch nie bei Temperaturen unter 0 Grad aufladen – sie könnten irreversibel beschädigt werden.
  8. Die aufzuladenden Geräte nach erfolgter Ladung entfernen, nicht permanent laden lassen.

 

Noch kurz zur Lebenserwartung eines Akkus – der wird oft in “Ladezyklen” angegeben (z.B. 500 Ladezyklen). Ein Ladezyklus entspricht dabei einer vollständigen Aufladung und Entladung des Akkus. Wenn Sie also den Akku von 30 auf 80 % aufladen (also um 50 %), entspricht das einem halben Ladezyklus.

Wenn man den Akku einfach nur einlagern will, sozusagen “für Fall der Fälle”, oder ihn nur selten benutzt, macht es natürlich keinen Sinn die Lebenserwartung in Ladezyklen zu messen. In diesem Fall kann man – bei richtiger Lagerung – von einer Lebenserwartung von bis ca 5 Jahren ausgehen. Selbst dann funktionieren die Akkus zwar, die Kapazität kann aber schon deutlich nachlassen.

Bei uns im Shop (www.sicherstadt.de/Strom) finden Sie passende Powerbanks für jeden Zweck. In Verbindung mit unseren Solarpanels stellen sie die ideale Kombination für Ihre Krisenvorsorge oder für Camping und Outdoor-Aktivitäten dar.