Heute bringen wir Ihnen einen kurzen Einblick in eine sehr interssante Studie aus 2011. Ein Ausschuss wurde vom Bundestag damit beauftragt, die Folgen eines flächendeckenden Stromausfalles zu untersuchen. Das Ergebnis – das Katastrophenschutzsystem des Bundes ist eher für örtlich und zeitlich begrenzte Notfälle (typischerweise Hochwasser u.a.) vorbereitet. Ein größerer und langandauernder Notstand wäre nur zu “mildern”, aber nicht zu beherrschen. Unten zitieren wir aus dem Fazit der Studie:

“…bereits nach wenigen Tagen ist im betroffenen Gebiet die flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit (lebens)notwendigen Gütern und Dienstleistungen nicht mehr sicherzustellen. Die öffentliche Sicherheit ist gefährdet, der grundsetzlich verankerten Schutzpflicht für Leib und Leben seiner Bürger kann der Staat nicht mehr gerecht werden. Die Wahrscheinlichkeit eines langandauernden und das Gebiet mehrerer Bundesländer betreffenden Stromausfalls mag gering sein. Träte dieser Fall aber ein, kämen die dadurch ausgelösten Folgen einer nationalen Katastrophe reich. Diese wäre selbst durch eine Mobilisierung aller internen und externen Kräfte und Resourcen nicht „beherschbar“, allenfalls zu mildern.” 

Unter diesem Link finden sie dann die Komplette Studie im PDF-format – HIER.

Es ist dann also nicht überraschend, dass der Bund den Bürgern aktiv empfiehlt, einen Vorrat für mindestens 14 Tage zu Hause zu haben. Diese Empfehlung sowie viele andere nützliche Tipps und Informationen finden Sie in der Informationsbroschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz – Link HIER.